Termine: Politische Frühschoppen
So. 26.07.2026
Klimawandel und die Rolle Chinas
China ist derzeit der größte Emittent von Treibhausgasen, baut weiterhin neue Kohlekraftwerke und ist gleichzeitig weltweit führend im Ausbau erneuerbarer Energien.
Das Land ist selbst stark betroffen von den Folgen. Welche Akzeptanz und aktive Unterstützung hat diese Politik bei den Menschen in China?
Wegen des Klimawandels durch Dürren, Überschwemmungen und Extremwetter hat man sich sehr ehrgeizige Klimaziele für 2035 gesetzt, um bis dahin seine Treibhausgase um bis zu 10% gegenüber dem Peakjahr (2025) zu senken, den Anteil nicht fossiler Brennstoffe auf 30% zu steigern und eine „Grüne Mauer“ am Rand seiner Wüstengebiete zu bauen.
Durch eine Kombination von Steueranreizen, Subventionen und regulatorischen Maßnahmen, gekoppelt mit dem gezielten Ausbau öffentlicher Infrastruktur.wie z.B. Stromtrassen, hat China inzwischen die Technologieführerschaft und ist weltweit zum größten Lieferanten im Bereich der Elektromobilität, Batterien, Solarzellen, Wärmepumpen und Windkraft aufgestiegen.
Die Entwicklung Chinas erzeugt im Westen Abwehrreaktionen und führt bei uns scheinbar zum Abbau von Arbeitsplätzen. Die USA und die westlichen Industrieländer versuchen sich dagegen hauptsächlich durch Abschottung zu wehren.
Welche Akzeptanz und aktive Unterstützung hat diese Politik bei den Menschen in China?
Was können wir in Europa von China lernen?
Was bedeutet diese Entwicklung in China für unsere Zukunft?
Ist China das größte Problem oder die größte Chance zum Erhalt eines für den Menschen verträglichen Klimas?
All diese und viele weitere Fragen wollen wir mit einem kompetenten Kenner chinesischer Verhältnisse besprechen und diskutieren.
Jürgen Kurz ist Ingenieur, Unternehmer und Gründungsmitglied der GRÜNEN, lebt und arbeitet seit 20 Jahren in China und hat sich ausführlich mit dieser Thematik befasst.
Sonntag
11.00 Uhr,
Eintritt frei


